Kirschbäume und das Leben - Buchvorstellung "Alles wird gut"



Wenn ich an meine Kindheit denke, dann steigt mir der Geruch von Brombeeren in die Nase. Sonnenstrahlen, die alles in goldenes, warmes Licht tauchen. Die weichen Kissen auf der Hollywoodschaukel meiner Oma. Und sie, die mich lächelnd ansieht und mit wachen, liebenden Augen beobachtet, wie ich versuche die Früchte zu pflücken, ohne sie zu zerdrücken. Ich weiß noch genau, wie meine kleine Hand sich in ihrer angefühlt hat. Oma ist tough und edel. Großgewachsen und immer chic gekleidet, aber trotzdem mit einem Herz aus Gold. Diese Kombination spricht mich auch Jahre später an. Dass Oma meine liebste Begleiterin ist, hat sich bis heute nicht verändert. Ich habe das Glück, sie immer noch um Rat fragen zu können und mit ihr über das Leben zu sprechen. Aufgrund der tiefen Verbindung, die ich zu meiner Oma habe, hat mich das Buch, welches mich vor wenigen Tagen erreichte, sehr berührt. Mia, die den Frühling bei ihren Großeltern verbringt und im Gespräch mit ihrer Großmutter nach und nach die Geheimnisse den Lebens entdeckt, hat mich auf eine Reise in meine Kindheit mitgenommen. Es feiert das Leben und somit geht es gleichzeitig um den Schmerz des Abschieds und die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Stefan Goedecke hat mit seinem Buch „Alles wird gut“, die großen und kleinen Wunder des Lebens aufgegriffen. Die Dialoge sind so herzerwärmend und wahr, die Worte so schön gewählt und erinnern mich an Botschaften, die für immer gültig sind.


"Manche deiner Träume werden in Erfüllung gehen, einige davon mit, andere ohne dein Zutun. Andere werden dagegen unerreichbar bleiben und dich dennoch ein Leben lang begleiten. Sie sind es, die für dich den Weg leuchten, wenn alle anderen Lichter um dich herum ausgegangen sind. Deswegen bewahre dir stets ein paar mehr Träume, als du dir selbst erfüllen kannst.“

„Wir dürfen dem Leben vertrauen.“

Vertrauen ist der Anfang von allem. Wir werden in diese Welt geboren und dürfen uns darauf verlassen, dass uns unsere Eltern in Liebe empfangen. Dieses Ur-Vertrauen ist das Wichtigste, das wir in unserem Leben geschenkt bekommen. Es prägt unser ganzes Leben, besonders in für uns unbekannten, herausfordernden Situationen.


Manchmal vergessen wir das auf dem langen Weg durch unser Leben. Dann ist es wichtig, dass du einen sicheren Platz in deinem Herzen trägst, an dem Du dich wieder an daran erinnerst. Denn wenn wir den Glauben an uns selbst verlieren, verlieren wir uns selbst.





Du kannst sein Buch hier nur für meine Leser*innen mit zwei wunderschönen Lesezeichen gratis bestellen oder hier bei Amazon: Alles wird gut - Eine liebevolle Erzählung über das ganz große Leben – Auszeit-Bestseller. Ich habe hier mit Stefan über sein neues Buch sprechen können.


Stefan, warum dürfen wir dem Leben vertrauen?

Weißt Du, Sara - Das Leben hat uns bis hierhergeführt, hat uns zu dem Menschen geformt, der wir sind. Wir haben das gut gemacht. Das Leben hat das gut gemacht. Warum soll sich das jetzt ändern?


Das klingt schön…


Und genau das ist es auch. Nur manchmal können wir das nicht mehr richtig erkennen. Dann brauchen wir einen kleinen Stupser, um uns wieder daran zu erinnern. Der kann von außen kommen, doch noch schöner ist es doch, wenn wir in uns einen Ort kennen, eine Kraftquelle, die wir jederzeit und immer erreichen können und die uns wieder vertrauen lässt. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch diesen Ort in seinem Herzen trägt. Denn es sind unsere Erinnerungen, die uns davon erzählen, dass alles gut wird. Sie gehören zu uns und leuchten uns den Weg, wenn ihre Zeit gekommen ist. Wie kleine Sterne, die in unserem Herzen wohnen und anfangen zu strahlen, wenn alle anderen Lichter ausgegangen sind.

Dieser Satz steht so ähnlich in deinem Buch…


Ja, nur im Buch sage nicht ich es, sondern Mias Großmutter. Ich mag die Dialoge zwischen den beiden sehr und lese selbst gerne darin nach - Du weißt schon Sara, wegen dem kleinen Stupser, den auch ich immer einmal brauche…


Worum geht es in deinem Buch, Stefan?

Es ist eine leise Erzählung, die die Menschen vielleicht deshalb so berührt, weil Teile davon so ganz sicher jeder von uns schon einmal gefühlt hat. Wir erleben gemeinsam mit der kleinen Heldin Mia und ihrer Großmutter das ganz große Leben in einem kleinen, kurzen Frühling. Für mich ist die Erzählung ein Gratis-Ticket für eine Reise zurück in meine Kindheit, in der die Worte „Alles wird gut“ noch so wunderbar selbstverständlich waren. Diese Geschichte kann der Ort sein, an dem du und ich sich wieder daran erinnern können. Das wünsche ich mir für jeden, der diese Geschichte liest.


„Alles wird gut“ ist also ein Versprechen an deine Leser*innen?

Viele von uns haben auf der Reise durch ihr Leben vergessen zu glauben: An sich selbst, an die Kraft, die uns innewohnt. An das Leben, dem wir alle vertrauen dürfen. Dabei finde ich es einfach passend, dass dieser gemeinsame Weg in meinem Buch mit den drei einfachen Worten beginnt: "Alles wird gut“. Diese Worte sind vor allem ein Versprechen und eine Einladung an sich selbst, dem Leben zu vertrauen. Und dieses Vertrauen, diese Zuversicht wünsche ich jedem Menschen, nicht nur denen, die mein Buch lesen werden. Aber vielleicht hilft meine Geschichte ihnen dabei, sich wieder daran zu erinnern. Das wäre sehr schön.


Sag mir doch bitte noch ganz kurz, was es mit der kleinen Kirsche in deinem Buch auf sich hat…


Oh, es gibt nicht nur eine Kirsche, es gibt ganz viele Kirschen in der Geschichte, wenngleich eine davon eine ganz besondere Rolle in der Geschichte spielt. Für mich ist diese Frucht ein perfektes Gleichnis für ein ganzes Leben, das zwar in nur wenigen Wochen an uns vorüberzieht, doch von dem mit dem Baum auch immer ein Stück hierbleibt. Der Baum ist ein Bindeglied zwischen den Welten und sorgt dafür, dass nichts wirklich ganz geht. Diesen Gedanken mag ich sehr: Nichts geht wirklich ganz. Er ist so voller Hoffnung! Ganz nebenbei liebe ich Kirschen, nasche sehr gerne davon und backe manchmal auch den leckeren Kirschkuchen meiner Oma nach, wenn die Zeit dafür gekommen ist.


Was wünschst du dir für dein Buch, Stefan?


Natürlich wünsche ich mir, Sara, dass es seine Leser findet. Vor allem den Menschen, die noch auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen „Alles wird gut“ sind, hilft mein Buch vielleicht, sich wieder an die Kraft in sich selbst und das Vertrauen in das eigene Leben zu erinnern. Das würde mich sehr freuen.


Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

„Immer, wenn du mich brauchst, schließe deine Augen und suche in deinem Herzen nach mir. Dort wirst du mich finden.“



Über Stefan Goedecke: Mit seinen Artikeln, Kursen und Auszeit Briefen hat Stefan schon hunderttausende Menschen im Herzen berührt. Er ist Verleger und Autor aus Leidenschaft, lebt und arbeitet in Leipzig.