Warum du ohne diese Eigenschaft niemals glücklich sein kannst

Keine Zeit eignet sich besser als das Ende eines Jahres um sich mit dem Thema Dankbarkeit auseinander zu setzten.



Rückblickend ist in 365 Tagen sicherlich vieles passiert, wofür du dankbar sein kannst. Und danken heißt auch erst einmal dran denken. Alles was du wahrnimmst und dem du Beachtung schenkst. Einen Mangel fühlen wir erst, wenn wir uns auf das konzentrieren was uns fehlt. Gedenkst du all den Menschen, Ereignissen und Dingen in deinem Leben lernst du diesen Reichtum zu schätzen.


Dein Schlüsel zum Glück

“Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren die glücklich sind.” Francis Bacon

Wir neigen dazu, Sachen so hinzunehmen und als selbstverständlich zu erachten, weil sie eben da sind. Aber nur, weil du keine großen Hindernisse erklimmen musstest um sie zu bekommen, sind sie es nicht. Stattdessen suchen wir nach dem was uns “fehlt“ zum Glücklich sein. In unserer Gesellschaft wird viel Wert darauf gelegt uns das Gefühl von Mangel zu geben. Dass diese Dinge dir nur ein kurzes und oberflächliches Glück verschaffen und die ganze Sache eigentlich nur schlimmer machen, hilft da wenig. Es belastet sogar und verschleiert uns die Sicht auf die wesentlichen Dinge.


Wertschätzung für die kleinen Dinge des Lebens wirkt sich ungemein auf unser Wohlbefinden aus und hat eine heilsame und förderliche Wirkung. Es gibt unzählige Möglichkeiten einen Tag mit Dankbarkeit zu füllen. Beginne doch morgens einmal damit dankbar für den neuen Tag zu sein, den du erleben darfst. Und so einfach es auch klingt, so wirkungsvoll ist es.


Um Dankbarkeit zu etablieren gibt es verschiedene Möglichkeiten:


  • In Situationen die dir unangenehm sind, denke nicht an das was dir dieses Gefühl bringt. Suche nach den positiven Aspekten und danke dafür, dass du die Erfahrung machen darfst. Ich weiß, dass es manchmal so schwer fällt und sich Ärger oder Wut so in den Vordergrund drängen können, dass es unglaublich schwer fällt, aber wir konzentrieren uns so auf etwas Gutes und verändern unsere Grundhaltung bereits. Deine Gedanken formen deine Welt. In dem Wort Gedanke ist das “Danke“ schon drin, also werde ihm gerecht.


  • Nehme dir vor, allen Menschen, denen du begegnest Dankbarkeit zu zeigen. Das können Worte sein oder kleine Gesten. Die Freude die du verbreitest, macht zusätzlich auch noch andere glücklich.


  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Die Morgen- oder Abendstunden eignen sich am besten dafür. Überlege dir zum Beispiel jeden Morgen, bevor du aufstehst, 1-3 Dinge für die du dankbar bist und schreibe sie auf. Diese Methode hilft dir in unruhigen Zeiten wieder zu dir zu finden und die Richtung nicht aus den Augen zu verlieren.


  • Wenn du Zeit hast diesen Artikel zu lesen, dann hast du auch 10 Minuten Zeit dafür: Schließe deine Augen und zähle innerlich alles auf, wofür du dankbar bist. Dann beginne damit alles aufzuschreiben und höre nicht nach der ersten Pause auf. Lasse dir einen Moment Zeit und fahre fort. Danach wirst du überrascht sein, was dir alles eingefallen ist, worüber du im Vorfeld gar keine Dankbarkeit verspürt hast.

Ich bin dankbar, dass ich heute Morgen meine Augen öffnen konnte und einen neuen Tag erleben darf. Ich bin dankbar, wundervolle Menschen in meinem Leben zu haben, von denen ich viel Liebe erfahre. Ich bin dankbar, einen gesunden Körper zu haben. Ich bin dankbar jeden Tag essen zu können, worauf ich Lust habe. Ich bin dankbar, in Freiheit leben zu können.


Wenn du nicht genug von Dankbarkeit bekommen kannst, habe ich hier noch eine Meditation für dich:




© 2020 by Sara Wragge